Leichtläufige Leeze

Leeze

Ich freu mich hier gerade sehr über das Resultat einer Fahrrad-Überholung. Meine Gazelle war in der Werkstatt und hat diverse neue Kleinteile erhalten. Es ist echt enorm, wie sehr ein Mechaniker, der sich mal Zeit nimmt und das Fahrrad auf den Kunden abstimmt, den Fahrspaß verbessern kann. Danke, Veloküche!

Traurig ist, dass ich erst in mehreren Werkstätten fragen musste. So richtig hatte in einigen Läden keiner Lust auf die Reparatur.

Kölner Lichter 2014

Galerie

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Aus ökologisch-sozialer Sicht sind Feuerwerke meiner Meinung nach selbstverständlich verachtenswert. Aber die Kölner Lichter, formerly known as Rhein in Flammen waren schon ne ganz gute Show. Dafür, dass ich die Bilder aus der Hand gemacht habe, bin ich sogar zufrieden. 

Moselurlaub 2014

Über Fronleichnam waren wir an der Mosel. Da ist es nicht nur schön, sondern da kann man auch gut hervorragende Weine trinken. Vor 11 Jahren bin ich mal mit dem Liegerad dort gewesen; diesmal war es eine kombinierte Rad&Zug-Tour mit einem festen Quartier in Graach.

Wir sind mit den Rädern in Köln in die Bahn um dann über Koblenz nach Bullay zu fahren und von dort die letzten 38 Kilometer selbst in die Pedale zu treten.
Auf dem Rückweg fuhren wir dann früh morgens nach Wittlich, um dort in die Bimmelbahn einzusteigen.
Was sich in der Theorie einfach anhört, scheitert in der Praxis an der Verkehrspolitik der Bundesländer und der Ausstattung der Züge, die mit den Unmengen an Radtouristen an solchen Feiertagswochenenden nicht fertig werden.
Immerhin; beim ersten Umstieg mussten wir nur zwei Züge wegen Überfüllung im Radabteil auslassen und auf dem Rückweg fehlte nur unser IC-Radabteil, für das wir reserviert hatten. Sonst war es ganz gut.

Ansonsten haben wir vor Ort per Fuß und Rad die Gegend unsicher gemacht, inklusive Flussfahrt auf dem Touristendampfer von Traben-Trarbach bis nach Bernkastel.

Wenn man nicht gerade in einer Horde Rad- oder Bustouristen festsitzt, ist es dort äußerst entspannend. Das gute Wetter tat sein übriges zur guten Laune, so dass ich das jederzeit wieder machen würde.

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S-Bahn evakuiert

Ich habe ja schon viele Späße mit und in der Bahn erlebt, aber heute konnte ich wieder ein Highlight hinzufügen – unser Zug wurde geräumt. Die S11, mit der ich 2-3 mal die Woche nach Düsseldorf fahre, ist auf freier Strecke liegen geblieben. Bereits vor meinem Startbahnhof sah ich, wie zwei Bahnmitarbeiter ausstiegen und am Triebwagen rumhantierten. Wäre ich mal nicht eingestiegen…

Bin ich dann aber doch, denn schon da hatte ich gut 25 Minuten Verspätung. Kurz vor dem nächsten Halt verreckte der Zug dann erneut – diesmal war die Reanimation erfolglos. So standen wir etwa 90 Minuten vor Longerich. Zwischenzeitlich fiel auch noch die Lüftung aus, aber es sind ja draußen keine 36°C.

Irgendwann kam dann die Ansage, dass der Zug geräumt werden müsse – es passierte aber nichts. Auch per Twitter konnte mir der sonst sehr geschätzte Bahn-Service keine Informationen geben. Irgendwann riss offenbar einigen Mitreisenden der Geduldsfaden und sie hoben per Nothebel die Türverriegelung auf, um zum Bahnhof zu laufen. Der Versuch, diese Reisenden per Lautsprecherdurchsage aufzuhalten, war nur semi-erfolgreich. Ich hab aber auf die offizielle “Rettung” gewartet und noch bei den Kinderwagen angepackt und anderen beim Überwinden der schon sehr hohen Stufe die Hand gereicht. Übers Gleisbett ging es dann ein kurzes Stück zum Bahnsteig. Gerettet! (und zwei Stunden verspätet).

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