
Die Stadtwerke werden hier einfach nicht mit ihrer Baustelle fertig. Klar, der lange Winter hat seinen Teil dazu beigetragen, aber aktuell fängt eine neue Baufirma an, die Straße aufzugraben, von der ich gedacht hätte, dass die Leitungen schon fertig erneuert seien. Oder werden Wasser, Strom und Gas einzeln und nacheinander verlegt?
Schön ist auch, dass gelegentlich ein Baustoff-Anhänger auf unserem Bürgersteig parkt und ab und zu ein, zwei Schaufeln Kies und Sand zum Fegen zurücklässt.
Zu allem Überfluss wird irgendwo in der Nachbarschaft auch etwas abgerissen und offenbar werden zu einer Brachfläche Versorgungsleitungen gelegt. Ich fühl mich wie im Neubaugebiet.
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Heizung entlüften
Als es vor ein paar Tagen noch richtig kalt war – nicht so ein lauwarmes Scheisswetter wie heute –, hab ich gemerkt, dass ein Heizkörper nicht richtig warm wurde. Am Ventil konnte es nicht liegen, dass hatten die Handwerker im letzten Frühjahr ausgetauscht, da beim alten Ventil der Zapfen im Thermostat, der den Wasserfluss steuert, ziemlich festsaß. Ich hatte den schonmal mit einer Zange bei abgeschraubtem Thermostat lockern müssen.
Aber zurück zum heutigen Problem. Ursache Nr. 1 für nicht warm werdende Heizkörper ist Luft. Um einen Heizkörper zu entlüften, braucht man in der Regel einen schnuckeligen Vierkantschlüssel. Den hatte ich aber nicht. Ich war kurz davor, einen bei Amazon zu bestellen, bin dann aber doch zu Eisen-Klose gefahren. Und tatsächlich, beim vorsichtigen Aufdrehen des Entlüftungsventils kam erst mal eine große Ladung Luft.
Jetzt werden wieder alle Rippen warm. Aber die Minusgrade können mir trotzdem gestohlen bleiben.
Tea-Time IV
Es war an der Zeit, Teenachschub zu ordern.
Offensichtlich hatte ich vergessen, die Lieferung für das Jahr 2012 zu protokollieren, aber bei den E-Mails habe ich den Lieferschein noch gefunden – dies sei hiermit also für die Chronik nachgereicht.
Für das Jahr 2013 sind auf jeden Fall soeben ein Kilo Schwarztee und 500 Gramm Grüntee eingetroffen.
Der bahnfahrende Mensch
Bereits im letzten, verlinkten, Beitrag ging es um Bahnreisen, nun möchte ich meine eigenen Beobachtungen zum besten geben.
Beobachtungen, die ich in vielen Stunden im Fernverkehr – vor allem auf der Strecke Münster-Freiburg – gemacht habe.
Bei diesen Fahrten ist mir aufgefallen, dass der “Bahnreisende an sich” in verschiedenen Formen auftritt, die man durchaus kategorisieren kann. Die Liste ist nicht abschließend und manchmal sind die Übergänge fließend, doch haben sich Vorkommen in dieser Art gehäuft bestätigt: Weiterlesen
Zu Tode erschrocken
Man soll ja viel Wasser trinken, um geistig leistungsfähig zu bleiben. Die weit verbreiteten PET-Flaschen haben aber einen großen Nachteil. Trinkt man direkt aus der Flasche und drückt den Kunststoff dabei etwas ein, entlädt sich die Kunststoffeinbuchtung nach einiger Zeit unerwartet mit einem furchtbar lauten Knacken. Ich erschrecke mich jedes mal zu Tode.
Zugegeben, in diesem Video wirkt das ganze lange nicht so spektakulär wie in der Realität. ABER ES IST WIRKLICH SEHR LAUT!!!
Oh Yeah!
Das Loch ist zu …

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Baustellenalarm III
Offensichtlich werde ich von Baggern verfolgt, denn seit Anfang September und – laut Aushang und Auskunft des lokalen Energie- und Wasserversorgers – bis März 2013 werden vor meiner Tür Versorgungsleitungen erneuert.

Konkret heißt das: Asphalt einschneiden, Straßendecke mit Bagger aufnehmen, ausschachten, Rohre austauschen, warten oder erneuern, Hasuzugänge erneuern, Erde drauf, Kies drauf, verdichten, Pflastersteine zurücklegen, Asphalt erneuern. Täglich (außer samstags, sonn- und feiertags) von 7-16 Uhr.
Aber wir wollen ja alle fließendes Wasser und genug Strom, da muss man auch mal Lärm, Staub und wackelnde Schreibtische in Kauf nehmen.
Interessant ist übrigens, wie ein voller gegen einen leeren Container (“Mulde”) getauscht wird: Das Transportfahrzeug kommt mit der leeren Mulde zur Grube und setzt es neben die abzuholende, gefüllte Mulde. Diese wird dann aufgeladen und abtransportiert. Die neue Mulde steht jetzt aber mitten auf der Fahrbahn. Also manövriert der Baggerfahrer den Ausleger in die Mulde und drückt diese schwung- und geräuschvoll an Ort und Stelle, damit der Straßenverkehr wieder fließen kann.
Das ist übrigens auch ein gutes Stichwort: Die Straßenkreuzung ist jetzt natürlich recht eng. Ich hab echt Mitleid mit den Busfahrern, die da im 20-Minuten-Takt vorbei müssen und auch noch uneinsichtigen Gegenverkehr erdulden müssen.
