Hektik in der Regionalbahn

Als ich gestern von Haltern nach Münster fuhr, stieg ein junger Mann mit arabischem Aussehen in den Zug und stellte seinen ziemlich großen Wanderrucksack auf einen Viererplatz und verschwand. Eine weitere Person in diesem Abteil stellte sofort Blickkontakt zu mir her, sprang auf und wollte wohl den Schaffner suchen gehen. Dieser kam dann aber schon mit dem „Araber“ ins Abteil. Er wollte wohl nur ein Ticket nachlösen. Nebenwirkungen der vereitelten Kofferbombenattentate nehme ich an. Ein Rail-Marshall war allerdings noch nicht an Bord.

0 Gedanken zu „Hektik in der Regionalbahn

  1. Der „Araber“ ist aber wohl in die falsche Richtung gefahren. Aachen liegt ja bekanntlich wo anders.

  2. Ich kann mir vorstellen, dass Dir da der Stift abgeht. Hier in England wäre wahrscheinlich sofort die Notbremse gezogen und der Zug evakuiert worden…

  3. Ich finde es so schlimm, wie sensibilisiert und ängstlich wir alle geworden sind.
    Ich hätte auch so ängstlich reagiert. Aber ich glaube aufgrund solcher Reaktionen, können Anschläge verhindert werden.

    Bald ist der 11.09. hoffentlich wird nichts passieren. Dieses jahr hab ich da ein etwas mulmiges Gefühl.

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