"Elektile Dysfunktion"

Für so eine Wortschöpfung kann man (dem Spiegel) nur dankbar sein.
Für die Wahlmodalitäten und das ganze Brimborium in den USA allerdings nicht. Wie lange hören wir uns schon Tag für Tag die neuesten News und Intrigen, Kampagnen und Duelle an. Erst zwischen Hillary und Barack und mittlerweile ja wenigstens zwischen den „richtigen“ Kandidaten. Dazu kommt neuerdings auch noch die unsägliche Alaska-Frau. Untermalt wird das ganze mit Prognosen und Berichten über die unterschiedlichsten „entscheidenden“ Wählergruppen (oder einen Klempner).

Jetzt mal im Ernst: Da wird mehr drüber geschrieben als über Bundestagswahlen. Jedenfalls länger im Vorfeld und plakativer. Ich freu mich schon auf die Wahl – dann ist es vorbei.
Als guter Europäer kann man den Abschied von G.W. Bush ja kaum erwarten. Ob die Erwartungen an Obama erfüllt werden? Ich weiß es nicht. Aber genauso wie man Bush nicht leiden kann, ist man hierzulande doch für Barack Obama.

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