Party Paradox

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Die Idee hatte ich schon mal für ein Ferienlager: Mit Hilfe eines FM-Transmitters den eigenen Musikkanal für ein ganzes Haus streamen.

Die Organisatoren der Party Paradox im Rathausinnenhof hatten das Konzept noch verfeinert. Gegen 10 € Pfand gab es Funkkopfhörer, auf denen man dann die Musik der zwei DJs hören konnte. Die Idee, eine Party ohne Lärm zu veranstalten ging aber in die Hose, da die Meute sich vom ein oder anderen Kracher zum Mitsingen animieren ließ.

Auch das ständige Zappen von Kanal A zu Kanal B nahm skurrile Formen an: Kam die Menge auffällig in Bewegung, schaltete man flugs auf den anderen Kanal, um ja keinen Hit zu verpassen. In gewisser Weise wurde man zum eigenen DJ, auch wenn ich nie sauber „gefaded“ habe. Und mal ehrlich – verrückt ist es schon, wenn die eine Hälfte zu Deichkind abgeht, während die anderen zum Pur-Hitmix die Discofox-Sohle aufs Parkett Kopfsteinpflaster legen.

Ein Erlebnis war es wirklich. Coole Sache.

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