Wachgebumst

Natürlich besteht das Risikio, dass meine Nachbarn irgendwann diese Internetseite finden. Aber das nehme ich billigend in Kauf. Vielleicht sind sie dann ja leiser beim Sex.

WG-Leben sorgt im Allgemeinen schon für gesenkte Lärmempfindlichkeit. Taub wird man jedoch nicht. Mitten in der Nacht durch Brunftschreie und quietschende Möbel geweckt zu werden, ist unschön. Man will ja gar nicht so genau wissen was und wie es die Leute aus den oberen Stockwerken so treiben. Leider lassen sie das Haus -jedenfalls akustisch- am Paarungsvorgang teilnehmen. Nähert sich das Liebesspiel dem vermeintlichen Höhepunkt, wird noch ein Gang höhergeschaltet und das Mobiliar noch mehr über den Fussboden geschaukelt.
Genug, ich denke anhand dieser Schilderung sollte das Ausmaß der Situation klargeworden sein.

Kommen wir nun zu den geeigneten Gegenmaßnahmen.
Natürlich könnte ich einfach meine Ohren verstopfen, aber wo bliebe der Spass?
Man könnte auch von unten zurückstöhnen, aber damit weckte ich auch noch den schlafenden Rest des Hauses.
Somit scheidet auch Musik oder ein lauter Pornofilm aus.
Anrufe bei Polizei oder Hausverwaltung kommen für mich nicht in Frage.
Ich würde die Leute sogar ansprechen, allerdings bin ich nicht sicher, aus welcher Wohnung der Bumslärm kommt und möchte nicht die Falschen rügen.
Vielleicht drucke ich diesen Beitrag aus und klebe ihn an die Haustür. Oder ich warte auf eure Vorschläge.

4 Gedanken zu „Wachgebumst

  1. Ich hab mal (damals noch ohne Rufnummernübermittlung) bei unseren Nachbarn angerufen. Klingen lassen und wieder auflegen. Ich glaube aber es hat ihnen nicht ganz soviel Spaß gemacht mehr danach. Im Sommer haben wir (nach einer Party) unten gestanden und Applaus gespendet. War aber auch ein Feuerwerk an Lustschreien. :o)

  2. Ausdrucken und aufhängen ist auf jeden Fall lustig, aber dann haben sie dich mit Google und Konsorten auch blitzschnell gefunden. Warum nicht per Aushang ankündigen, dass du an Tag XY gerne mal in Ruhe schlafen möchtest? Wie ne Party-Ankündigung, nur mit anderen Vorzeichen.
    Irgendwie hat mich deine Story an nen Film erinnert. Michael J Fox in „Das Geheimnis meines Erfolges“? Da stand er immer vor der wackelnden Wand und hat zur akustischen Darbietung dirigiert.
    Fand ich damals lustig. ;-)

  3. einfach selber spaß haben oder inspirieren lassen – dann hört man das gar nicht mehr… ;-)

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