Würstchendosenschnittverletzung

Nachdem zwei mir nahestehende Personen sich schwer an Scherben und Türen die Finger geschnitten und gequetscht haben, bin nun wohl ich dran.
Ein Wiener Würstchen war tiefer in die Konservendose gerutscht und ließ sich nur mit Mühe herausangeln. Beim Rausziehen glitt der noch anhängende Dosendeckel durch die Haut des Fingermittelgelenks meines Digitus anularius wie mein neues Messer durch Orangen. Nunja, mir wurde schon unmissverständlich klar gemacht, dass ich zu Übertreibungen neige.

2 Gedanken zu „Würstchendosenschnittverletzung

  1. Willkommen im Club der Fingerzerstörer!

    Wenn ich weiter so mit meiner rechten Hand umgehe, steht bald eine Amputation ins Haus. Es fing alles am Jahresanfang an: Zur kleinen Narbe einer Warzenentfernung vom letzten Jahr am Zeigefinger gesellte sich eine tiefe Schnittwunde (Neujahrs-Sektglas zu fest abgetrocknet). Einige Tage später war die gebildete Kruste stabil genug, um auf Verband und Pflaster verzichten zu können. Prompt stoße ich während des Skiurlaubs beim Öffnen einer Tür so ungünstig dagegen, dass alles wieder aufreißt und ich erröte (sic!). Paar Wochen später ist die Kruste endlich einigermaßen weggeheilt, da schürfe ich mir am Daumen einen Fetzen Haut weg …

    Und das, wo ich in meiner gesamten Kindheit nicht einmal mit offenen Knien oder gar gebrochenen Körperteilen heim kam, tsk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.