Drum zu…

Es gibt Menschen, die gehen nicht um etwas herum, sondern drum zu. Es können auch Rahmen um Dinge drum zu sein. Ich muss offen zugeben, dass ich solche Formulierungen den Großteil meines Lebens nicht gehört habe. Beim ersten Erlauschen des „drum zus“ dachte ich noch an eine familiäre Sonderformulierung. Auch meine Familie nutzt Spezialformulierungen, die Außenstehenden spanisch vorkommen (Stichwort „Gerei“ – das wäre einen eigenen Blogbeitrag wert).

Doch dieses drum zu ist mir mittlerweile häufiger in unabhängigen Zusammenhängen begegnet. Allerdings bisher nur mündlich. In Fernsehen/Radio oder gar gedruckt blieb ich davon verschont.
Geografisch kann ich das dem Raum Steinfurt/Ibbenbüren zuordnen. Verwendet noch jemand von euch „drum zu“?
Und vor allem warum?

Ich neige dazu, das drum zu an allen möglichen Stellen einfließen zu lassen, um die Absurdität der Formulierung zu betonen.

Schön, dass wir drum zu geredet haben.

6 Gedanken zu „Drum zu…

  1. Ich hab die Formulierung zum ersten Mal vor Jahren im Mindener Raum gehört. Hier in Hannover wird sie ebenfalls verwendet. Aber rein örtlich, also nur wenn man meint, um etwas herum zu gehen. Die Formulierung mit der ich hier immer wieder auffalle ist, dass man hier zum Fleischer und nicht zum Metzger geht.

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