Dinge, die die Grafikabteilung in die Verzweiflung treiben

Ich betätige mich zur Zeit als Bildbearbeiter und bekomme viele viele Abbildungen von Autoren, die ich auf Druckreife bringen darf. Als erfahrener Anwender kann man immer wieder den Kopf darüber schütteln, was Menschen im besten Glauben so anschleppen.

  1. Bilddateien in lustigen Formaten. Powerpoint scheint ein gängiges Medium zur Datenweitergabe zu sein.
  2. Die Auflösung lässt sich nicht dadurch verbessern, dass man im dpi-Feld einen höheren Wert einträgt. Das klappt nur im Fernsehen bei CSI.
  3. Fünf verschiedene Grautöne in einem Kurvendiagramm bei minimaler Strichbreite. Kann man bestimmt gut erkennen.
  4. Merkwürdig erstellte pdfs, bei denen die Abbildungen in hunderte Einzelteile zerfallen.
  5. Landkarten in Graustufen. Ungefähr drei Zentimeter breit, aber fünftausend Markierungen bei minimalem Kontrast. Außerdem noch 2. und 3.
  6. Unsichtbare Rahmen, sichtbare Rahmen, weiße Rahmen. Am liebsten direkt in der Abbildung (um die Abbildung drum zu natürlich!)
  7. Mit Paint & Co. erstellte Schaubilder. Inklusive pixeliger Schrift.
  8. Unscharfe Fotos. Die will doch niemand sehen.
  9. Screenshots. Immer schlecht aufgelöst, sieht schwarzweiß Kacke aus und braucht auch niemand. Wenn ich die Website sehen will, klick ich sie an.
  10. Schlecht eingescannte Abbildungen. Die sind  grundsätzlich schief, gerastert und gerne auch zu dunkel. Hatte ich die zu geringe Auflösung erwähnt?

So ist es eben. Shit in, shit out.

Mal gucken, was mir noch so über den Weg läuft.

2 Gedanken zu „Dinge, die die Grafikabteilung in die Verzweiflung treiben

  1. Ich erinnere mich noch gerne an eine Anzeige für einen Autohändler in Haltern, die im Excel-Format angeliefert wurde.

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