Spaß mit der Behörde

… oder wie ich eine halbe Stunde Arbeitszeit vernichte.

Da wirft man selbst Post in den Behördenbriefkasten, um Fristen zu wahren und dennoch trudelt hier sechs Tage später ein Schreiben ein, weil die Damen und Herren noch auf meine Post warten.
Da denkt man, man könnte dies kurz telefonisch aus der Welt schaffen, aber da hat man die Rechnung ohne den Kantinenwirt gemacht, der die Mitarbeiter zum Zeitpunkt meines Anrufes mit Speisen und Getränken versorgte.
Da denkt man, nach der Mittagspause könnte man es ja mal versuchen und dann ist der Anschluss mit der im Schreiben angegebenen Nummer ständig besetzt, der andere Anschluss ist unbesetzt – es geht niemand dran.
Da bekommt man dann endlich jemanden an die Strippe und klärt die Mitarbeiterin über das Anliegen auf.
Da stellt diese fest, dass mittlerweile mein Schreiben eingegangen ist.
Da frage ich, ob der bei mir eingegangene Brief nunmehr gegenstandslos geworden sei, was man mir bejahte.
Da bedankte und verabschiedete ich mich.
Da war die halbe Stunde weg.

Ein Gedanke zu „Spaß mit der Behörde

  1. Man könnte graue Haare bekommen, wenn man das erlebt.
    Das kann sich doch in der freien Wirtschaft niemand erlauben.
    Behörden halt.

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