Irland-Tagebuch 2012 – Tag 12

Ennis – Killarney
Ennis ist wirklich eine tolle Stadt, wie wir nach dem Frühstück bei einem Bummel feststellen konnten. Tolle Läden, nicht zu klein, nicht zu hektisch, es passte einfach.
Aber wir mussten ja weiter nach Killarney, wo unsere Reise ihren Anfang genommen hatte. Die Fahrt – wieder via Fähre Killimer – Tarbert ging flott. Es regnete zwar aus Eimern, aber in Killarney war es dann besser.
Da uns das erste Hostel nicht gefallen hatte, hatten wir uns in ein anderes eingebucht. Das war zwar sauberer, aber dafür voller Rabauken.
Zunächst sind wir aber noch 10 km durch den Nationalpark gelaufen, der direkt hinter dem Stadtzentrum beginnt. Allerdings liegt bei diesem Nationalpark die Betonung auf Park: geteerte Wege und gemähte Wiesen, das Rotwild ist eingezäunt und man fährt mit der Kutsche umher. Trotzdem ganz nett, nach der ganzen Fahrerei sich noch einmal die Wanderschuhe zu vertreten, auch bei Nieselregen.
Auf dem Rückweg haben wir dann Reiseproviant für den Flug und vor allem das Frühstück am Flughafen gekauft. Zum Abendessen sollte es dann schnell eine Tiefkühlpizza geben. Im Hostel folgte dann der erste Rückschlag: Backofen? Fehlanzeige!
Zudem war die Küche total überfüllt und die Gäste schon reichlich angetrunken. Ob das an der Kirmes in der Stadt lag?
Wir verlegten das Abendessen kurzerhand in die Bar, in der wir schon am ersten Abend gesessen haben.
Dann war irgendwas mit Fußball, aber dafür interessiere ich mich nicht mehr.
Zurück im Hostel war die Party in vollem Gange. Ich vermute, dass die Gäste irgendwann aus dem Hostel herauskomplimentiert wurden, denn sie gröhlten einfach vor der Tür weiter. Die furchtbar schlechte Matratze tat ihr Übriges zu einer bescheidenen Nacht.
Mit Killarney hatten wir einfach kein Glück.

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