Pegida läuft nicht in Köln #nokoegida

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Randvolle Gegenkundgebung.

 

Der Name war Programm. Die selbsternannten Hüter des sogenannten Abendlandes, die in Dresden noch in erschreckender Stärke aufgelaufen waren, standen in Köln als kümmerlicher Haufen einem breiten Bündnis von Menschen verschiedenster Organisationen gegenüber, die eines einte: der Wille, ein Zeichen für Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu setzten. Ich stand in Deutz in Bahnhofsnähe mit vielen netten und fröhlichen Menschen zusammen. Und wir wussten: hier, wo wir stehen, steht kein Nazi. Und das ist gut so.

Besonders schön war dann, dass die Deutzer Brücke von so vielen Gegendemonstranten aufgesucht wurde, dass die Pegida-Deppen ihre Deutschlandfähnchen nur auf der Stelle schwenken konnten und der geplante Zug über den Rhein abgesagt wurde.

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Keine Beleuchtung für Rassisten.

Bereits im Vorfeld hatte die Ankündigung des Erzbistums, die Außenbeleuchtung des Doms abzuschalten, für viel positives Echo gesorgt. Andere Unternehmen und Institutionen zogen nach und auch das Magenta-T des Fernsehturms ist ausgeschaltet worden (wie ich gerade noch vom Sofa aus kontrollieren konnte).

Per Twitter kam dann gerade, als ich schon auf dem Heimweg war, die Meldung, dass die Gegendemonstranten selbst über die Deutzer Brücke ziehen durften. Hehe, das freut mich besonders.

 

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