Dänemark

Mal ein paar Tage am Meer durchschnaufen, Kopenhagen angucken und in der Ostsee planschen. Das war ganz gut.
10 Erkenntnisse:

1. Um von Ort zu Ort zu kommen, braucht man kein Navi.
2. Die dänischen Erdbeeren schmecken besser.
3. Delfinskelette Schweinswalsekelette sehen unappetitlich aus.
4. Kopenhagen ist die Fahrradstadt.
5. Ich kann jetzt beim Auto Öl nachfüllen.
6. Dänemark ist in Sachen bargeldloses Zahlen Jahre weiter als Deutschland. Man kann sogar Obst am Straßenrand mit dem Handy bezahlen.
7. Wenn die Mücken verschwinden, ist der Sommer vorbei.
8. Joggen bei Gegenwind ist doppelt anstrengend.
9. Man kann nur eine begrenzte Zeit nichts tun.
10. Kaltes Salzwasser hebt die Laune (äußerlich angewendet).

Ach ja, Fotos gibt es natürlich auch:
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Hamburg – vor Karneval geflüchtet

Letztes Wochenende, unmittelbar während der heißen Phase des rheinischen Karnevals, haben wir in Hamburg erfolgreich um Asyl gebeten. Einfach mal in der Stadt rumlaufen, Hafen gucken, Kaffee trinken und sich an Hamburg erfreuen. Das war schön, das könnte man wiederholen. Ein paar Bilder vom Bummel am Hafen und so:

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Leibzsch – Städtetour nach Leipzig

Man kommt ja viel zu wenig rum im eigenen Land. Auch deshalb hab ich mir drei Tage das wundervolle Leipzig angesehen. Neben den üblichen Attraktionen (zwei Museen, zwei Kirchen und das Völkerschlachtdenkmal „Völki“ an einem langen Tag) hab ich mich auch zu den Gegendemonstranten gesellt und den Legida-Nazis entgegengestellt. In Köln ist das schon etwas kuscheliger als im Osten, leider.

Aufgefallen sind mir übrigens auch sehr viele hübsche und interessante Fahrräder. Die wären ein eigenes Fotoalbum wert, aber ich bleib doch lieber bei meinen #bikesofcologne.

So, jetzt endlich Bilder:

 

Urlaub im Departement Drôme

Was soll ich sagen – Südfrankreich ist toll. Wir sind gut erholt zurück und haben wunderschöne die Landschaft genossen. Schön, mal Abseits von Touristenströmen Urlaub zu machen. Bislang haben nur die Niederländer die Ecke für sich entdeckt; die Massen fahren aber durch bis ans Meer.
Bilder hab ich natürlich auch mitgebracht:

Gigors Auswahl - 2 von 5

Gigors Auswahl - 3 von 5

Gigors Auswahl - 5 von 5

Gigors Auswahl - 1 von 5

Gigors Auswahl - 4 von 5

Erinnern und Gedenken #70yllf


Ich bin zurück von der Gedenkstättenfahrt, über deren Vorbereitung ich bereits geschrieben hatte. Natürlich gibt es auch von diesem beeindruckenden Ereignis Berichte. Diesmal haben vor allem andere geschrieben und ich war der Redakteur im Hintergrund. Ich bin sehr dankbar für alles, was diese Fahrt ausmachte. Wer möchte, kann also hier weiterlesen:
https://erinnernundgedenken.wordpress.com

Die S-Bahn hat sich verfahren und per Twitter wird eine Story draus.

Heute morgen hat sich meine S-Bahn in Düsseldorf verfahren. Da war wohl eine Weiche falsch gestellt.

Ich twitterte:

Offenbar lasen JournalistInnen mit:

Die haben auch direkt eine Meldung daraus gemacht und sogar gefragt, ob alles im Artikel so stimme:

Auch der Marktbegleiter griff die Meldung auf:

Kurz darauf klingelte mein Telefon im Büro. Der WDR war dran und wollte ein Interview.
Die hatten über die Twitter-Bio dieses Weblog gefunden, aus dem Impressum meinen Namen genommen, gegoogelt, meine Dienstnummer gefunden und angerufen. Ich twitterte:

Der WDR ist offenbar auf Zack:

Und bezugnehmend auf diese Story hier, lässt sich feststellen:

Stimmt!

Offenbar erzeugen Pendlerschicksale viele Klicks für Nachrichtenseiten. Die Ereignisse waren ja eigentlich total unspektakulär.

Nachtrag: In der aktuellen Stunde war es gerade auch – ich wurde namentlich erwähnt.

… and therefore it can happen again – Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

Ich habe die große und gute Aufgabe, im Sommer mit vielen hundert jungen Menschen aus verschiedenen Jugendverbänden und -Organisationen die Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau zu besichtigen. Damit die Fahrt gut gelingen kann, ist viel zu tun. Die folgenden Zeilen sind mein persönlicher Reisebericht vom Vorbereitungswochenende, das jetzt gerade, ziemlich genau 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Rote Armee, in Oświęcim stattfand. Ich freue mich über Rückmeldungen und Nachfragen.

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Lübeck

Dieses Weblog entstand vor vielen Jahren, als drei Studenten in einer WG in Münster wohnten. Die WG-Zeiten sind schon lange vorbei, die Freundschaft ist aber geblieben. Ich könnte jetzt einen WG-Besuch mit einem Trip nach Lübeck verbinden, so für drei Tage zwei Drittel der WG wieder aufleben lassen und mir die sehenswerte Hansestadt ansehen, die ich nur aus Wirtschaftssimulationen der 90er kannte. Ganz hübsch dort!

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Pegida läuft nicht in Köln #nokoegida

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Randvolle Gegenkundgebung.

 

Der Name war Programm. Die selbsternannten Hüter des sogenannten Abendlandes, die in Dresden noch in erschreckender Stärke aufgelaufen waren, standen in Köln als kümmerlicher Haufen einem breiten Bündnis von Menschen verschiedenster Organisationen gegenüber, die eines einte: der Wille, ein Zeichen für Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu setzten. Ich stand in Deutz in Bahnhofsnähe mit vielen netten und fröhlichen Menschen zusammen. Und wir wussten: hier, wo wir stehen, steht kein Nazi. Und das ist gut so.

Besonders schön war dann, dass die Deutzer Brücke von so vielen Gegendemonstranten aufgesucht wurde, dass die Pegida-Deppen ihre Deutschlandfähnchen nur auf der Stelle schwenken konnten und der geplante Zug über den Rhein abgesagt wurde.

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Keine Beleuchtung für Rassisten.

Bereits im Vorfeld hatte die Ankündigung des Erzbistums, die Außenbeleuchtung des Doms abzuschalten, für viel positives Echo gesorgt. Andere Unternehmen und Institutionen zogen nach und auch das Magenta-T des Fernsehturms ist ausgeschaltet worden (wie ich gerade noch vom Sofa aus kontrollieren konnte).

Per Twitter kam dann gerade, als ich schon auf dem Heimweg war, die Meldung, dass die Gegendemonstranten selbst über die Deutzer Brücke ziehen durften. Hehe, das freut mich besonders.