Pegida läuft nicht in Köln #nokoegida

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Randvolle Gegenkundgebung.

 

Der Name war Programm. Die selbsternannten Hüter des sogenannten Abendlandes, die in Dresden noch in erschreckender Stärke aufgelaufen waren, standen in Köln als kümmerlicher Haufen einem breiten Bündnis von Menschen verschiedenster Organisationen gegenüber, die eines einte: der Wille, ein Zeichen für Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu setzten. Ich stand in Deutz in Bahnhofsnähe mit vielen netten und fröhlichen Menschen zusammen. Und wir wussten: hier, wo wir stehen, steht kein Nazi. Und das ist gut so.

Besonders schön war dann, dass die Deutzer Brücke von so vielen Gegendemonstranten aufgesucht wurde, dass die Pegida-Deppen ihre Deutschlandfähnchen nur auf der Stelle schwenken konnten und der geplante Zug über den Rhein abgesagt wurde.

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Keine Beleuchtung für Rassisten.

Bereits im Vorfeld hatte die Ankündigung des Erzbistums, die Außenbeleuchtung des Doms abzuschalten, für viel positives Echo gesorgt. Andere Unternehmen und Institutionen zogen nach und auch das Magenta-T des Fernsehturms ist ausgeschaltet worden (wie ich gerade noch vom Sofa aus kontrollieren konnte).

Per Twitter kam dann gerade, als ich schon auf dem Heimweg war, die Meldung, dass die Gegendemonstranten selbst über die Deutzer Brücke ziehen durften. Hehe, das freut mich besonders.

 

Frohes Neues 2015!

Ab 0:00 Uhr ist vor lauter Nebel ans fotografieren ja nicht mehr zu denken. Aber da genug Menschen es nicht aushalten, auf den Jahreswechsel zu warten, konnte ich schon vor der Stunde Null eine paar Leuchtspurgeschosse auf Film bannen. Dadurch war um zwölf auch viel mehr Zeit für Sekt!

Feuerwerk Köln 2015

Feuerwerk Köln 2015

Critical Mass Köln

RudolfplatzDer Gesetzgeber sieht vor, dass Fahrradkolonnen von mehr als 15 Radelnden als geschlossener Verband fahren darf. Das bedeutet, dass man geschlossen Ampeln und Kreuzungen überqueren darf und auch nebeneinander fahren kann.
Die Bewegung „Critical Mass“ macht sich diese Regelung zu Nutze. Unter dem Motto „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr“ treffen sich inzwischen in vielen Städten RadlerInnen am letzten Freitag im Monat, um eine Runde durch die Stadt zu drehen und dafür zu werben, die Leeze dem Auto vorzuziehen.
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Kölner Lichter 2014

Galerie

Diese Galerie enthält 10 Fotos.

Aus ökologisch-sozialer Sicht sind Feuerwerke meiner Meinung nach selbstverständlich verachtenswert. Aber die Kölner Lichter, formerly known as Rhein in Flammen waren schon ne ganz gute Show. Dafür, dass ich die Bilder aus der Hand gemacht habe, bin ich sogar zufrieden. 

Moselurlaub 2014

Über Fronleichnam waren wir an der Mosel. Da ist es nicht nur schön, sondern da kann man auch gut hervorragende Weine trinken. Vor 11 Jahren bin ich mal mit dem Liegerad dort gewesen; diesmal war es eine kombinierte Rad&Zug-Tour mit einem festen Quartier in Graach.

Wir sind mit den Rädern in Köln in die Bahn um dann über Koblenz nach Bullay zu fahren und von dort die letzten 38 Kilometer selbst in die Pedale zu treten.
Auf dem Rückweg fuhren wir dann früh morgens nach Wittlich, um dort in die Bimmelbahn einzusteigen.
Was sich in der Theorie einfach anhört, scheitert in der Praxis an der Verkehrspolitik der Bundesländer und der Ausstattung der Züge, die mit den Unmengen an Radtouristen an solchen Feiertagswochenenden nicht fertig werden.
Immerhin; beim ersten Umstieg mussten wir nur zwei Züge wegen Überfüllung im Radabteil auslassen und auf dem Rückweg fehlte nur unser IC-Radabteil, für das wir reserviert hatten. Sonst war es ganz gut.

Ansonsten haben wir vor Ort per Fuß und Rad die Gegend unsicher gemacht, inklusive Flussfahrt auf dem Touristendampfer von Traben-Trarbach bis nach Bernkastel.

Wenn man nicht gerade in einer Horde Rad- oder Bustouristen festsitzt, ist es dort äußerst entspannend. Das gute Wetter tat sein übriges zur guten Laune, so dass ich das jederzeit wieder machen würde.

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S-Bahn evakuiert

Ich habe ja schon viele Späße mit und in der Bahn erlebt, aber heute konnte ich wieder ein Highlight hinzufügen – unser Zug wurde geräumt. Die S11, mit der ich 2-3 mal die Woche nach Düsseldorf fahre, ist auf freier Strecke liegen geblieben. Bereits vor meinem Startbahnhof sah ich, wie zwei Bahnmitarbeiter ausstiegen und am Triebwagen rumhantierten. Wäre ich mal nicht eingestiegen…

Bin ich dann aber doch, denn schon da hatte ich gut 25 Minuten Verspätung. Kurz vor dem nächsten Halt verreckte der Zug dann erneut – diesmal war die Reanimation erfolglos. So standen wir etwa 90 Minuten vor Longerich. Zwischenzeitlich fiel auch noch die Lüftung aus, aber es sind ja draußen keine 36°C.

Irgendwann kam dann die Ansage, dass der Zug geräumt werden müsse – es passierte aber nichts. Auch per Twitter konnte mir der sonst sehr geschätzte Bahn-Service keine Informationen geben. Irgendwann riss offenbar einigen Mitreisenden der Geduldsfaden und sie hoben per Nothebel die Türverriegelung auf, um zum Bahnhof zu laufen. Der Versuch, diese Reisenden per Lautsprecherdurchsage aufzuhalten, war nur semi-erfolgreich. Ich hab aber auf die offizielle „Rettung“ gewartet und noch bei den Kinderwagen angepackt und anderen beim Überwinden der schon sehr hohen Stufe die Hand gereicht. Übers Gleisbett ging es dann ein kurzes Stück zum Bahnsteig. Gerettet! (und zwei Stunden verspätet).

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Berlin

Ich weiß nicht, wie oft ich mir schon vorgenommen hatte, nach Berlin zu fahren, um dann doch wieder woanders zu landen. Aber jetzt, Weihnachten, war es soweit. Zwei Übernachtungen in Berlin-Mitte. Da Berlin größer ist, als die meisten denken, hab ich natürlich nur einen Bruchteil zu Gesicht bekommen. Immerhin waren einige der Klassiker dabei – und selbstverständlich hab ich ein paar Bilder gemacht.

Prenzlauer Berg

Prenzlauer Berg

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10 Dinge, die man in Freiburg tun kann

Ich war ja schon häufiger in Freiburg, auch mal ein paar Tage am Stück. Neun Tage Urlaub eröffnen UND Sommer eröffnen aber viele Möglichkeiten und wir konnten Dinge unternehmen, die schon länger auf der To-Do Liste standen:

1. Panorama vom Kybfelsen genießen
Kybfelsen Panorama
Auf dem Kybfelsen waren wir bereits. An Werktagen ist da aber nicht so viel los und wir konnten in Ruhe bei Abendsonne und wahnsinniger Fernsicht den Ausblick genießen. Das ist echt eine der schönsten Stellen in Freiburg. Der Schauinsland ist dagegen wirklich furchtbar.

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Erster Arbeitstag

Ich hatte einen wunderbaren ersten Arbeitstag. Vor allen Dingen wartete viel Lektüre auf mich. Mein erster dienstlicher Anruf kam übrigens vom Fernsehen. Die hatten sich aber verwählt. Material

Auf einen Kaffee nach Colmar

Von Freiburg kommt man gut und günstig rüber ins Elsass. Colmar ist da das Ziel der Wahl und wir haben gedacht, dass man dort gut einen Milchkaffee und ein Gläschen Riesling trinken und einen Flammkuchen verspeisen könnte. Und ja, das ging ganz gut. Leider war es lausig kalt in diesem Frankreich und durch die engen Gassen pfiff ein eisiger Wind. Aber wir haben uns die riesige Fußgängerzone ausführlich angeguckt. Kultur (Isenheimer Altar) dann beim nächsten Mal.

Und ein paar Bilder gibt’s auch…
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Der bahnfahrende Mensch

Bahngleise

Bereits im letzten, verlinkten, Beitrag ging es um Bahnreisen, nun möchte ich meine eigenen Beobachtungen zum besten geben.
Beobachtungen, die ich in vielen Stunden im Fernverkehr – vor allem auf der Strecke Münster-Freiburg – gemacht habe.
Bei diesen Fahrten ist mir aufgefallen, dass der „Bahnreisende an sich“ in verschiedenen Formen auftritt, die man durchaus kategorisieren kann. Die Liste ist nicht abschließend und manchmal sind die Übergänge fließend, doch haben sich Vorkommen in dieser Art gehäuft bestätigt: Weiterlesen