Irland-Tagebuch 2012 – Tag 2

Killarney – Ring of Kerry – Waterville

Die Laune ist bei starkem Dauerregen zum Frühstück nicht so besonders, aber weiter mussten wir ja doch. Da der Ring of Kerry, ein berühmter Panoramarundweg, von vielen Reisebussen befahren wird, haben diese sich auf eine Fahrtrichtung geeinigt. Wir wählten dann die andere, so dass uns die Busse entgegenkamen, was aber gut klappte.
Problematisch war dann nur, dass wir in Kenmare den Einstieg in den Ring nicht fanden. Die Beschilderung zeigt nämlich nur die Fahrtrichtung der Busse an; wir wollten ja gerade andersherum. Eine sehr freundliche Dame in einem Zeitungskiosk und unsere Landkarte halfen dann weiter. An der ersten Sehenswürdigkeit, einer alten und sehr hohen Brücke, hielten wir an und – oh Wunder – die Sonne schien! Entsprechend wohlgelaunter fuhren wir weiter, noch mit einem Abstecher zu einem alten (800 Jahre!) Ringfort auf einer sehr sehr engen Straße, bis wir das Kaff Waterville erreichten. Hier merkte man deutlich, dass die Saison noch nicht begonnen hatte, in den gastronomischen Betrieben war es leer (aber lecker!). Auch das Spiel Irland vs. Italien lockte keine Scharen in den Pub. Es sang auch niemand so toll wie die mitgereisten Fans.
Das Hostel hier war deutlich sauberer, heller, geräumiger und günstiger. Da drückt man bei der kitschigen Inneneinrichtung mal ein Auge zu, vor allem, wenn man vom Bett aus das Meer sehen kann.

Irland-Tagebuch 2012 – Tag 1

Münster – Frankfurt – Hahn – Kerry Airport – Killarney

Ich hatte gestern ein Taxi vorbestellt. Warum sind vorbestellte Taxen eigentlich immer zu früh am Aufnahmeort? Egal, auch wenn ich zur vereinbarten Zeit schon am Bahnhof war. Jetzt sitze ich ziemlich allein im ICE 1013 der Deutschen Bahn nach München. Abfahrt ist in etwa 15 Minuten.


Die weitere Fahrt blieb weitgehend ereignislos. Wir hatten reichlich Zeit in Frankfurt und noch mehr Zeit in Hahn. In der Sonne sitzend mit einer Cola ging diese aber gut herum. Auch der Flug der 737-800 war nicht besonders erwähnenswert.

Spannend wurde es erst, als unser Mietwagen beladen wurde: das Abenteuer Linksverkehr begann.
Zum Glück war es nicht weit zum ersten Hostel und einen großen Parklplatz fanden wir auch. Leider war der von außen so drollig aussehende Schuppen auch innen ein Schuppen.

Im irischen Fernsehen wurde dann auch leider nur Portugal gegen die Niederlande gezeigt. Flug und Regenwetter hatten müde gemacht und trotzt Kneipenlärm von nebenan und staubigen Betten schlief ich steinartig. Zwei Pints Murphy’s waren dafür eventuell mitverantwortlich.

Killarney

Irland-Tagebuch 2012 – Tag 0

Vorbemerkung: In den nächsten Tagen werde ich den Reisebericht unseres Irland-Urlaubs veröffentlichen. Um keine Folge zu verpassen, kann man auch gerne den Feed abonnieren.
JP


Irgendwie neige ich dazu, Urlaube mit komplizierter Anreise zu wählen. Für die Reise nach La Gomera haben wir eine Nacht in Goch verbracht; beim Paddeln sind wir über Bremerhaven angereist und nun fliegen wir ab „Frankfurt“ Hahn. Folglich muss ich in aller Herrgottsfrühe ein Taxi zum HBf nehmen, mit dem ICE zum Frankfurter Fernbahnhof und dort in den Shuttlebus in den Hunsrück einsteigen.
Die Tasche ist schon gepackt, der zweite Kamera-Akku wird gerade geladen, die ersten Unterkünfte sind vorgebucht, die Wegbeschreibungen zu den ersten Orten sind ausgedruckt –eigentlich kann es losgehen.
Wenn der Plan aufgeht, können wir schon morgen Abend um 19:45h Ortszeit in Killarney das letzte Gruppenspiel der DFB-Elf gegen Dänemark sehen.

Schneeschuhwanderung

Wintersport ist generell nicht so meine Sache. S-K-I sind für mich drei Buchstaben aus einem polnischen Nachnahmen, nur für Curling (passiv) hab ich mich mal begeistert.
Und dann sollte ich eine Schneeschuhwanderung machen?

Außerdem waren da ja noch diese arktischen Temperaturen. „Russenkälte“, bis zu 10 °C unter Null. Auf dem Feldberg, an, um und auf dem die Wanderung stattfinden sollte, war es eher noch kälter. Am Abend zuvor hat mir die Wettervorhersage wirklich nicht gefallen. Allein die angesagte Sonne sprach für die Expedition. Außerdem könnten so die diversen Outdoor-Bekleidungsstücke mal sinnvoll zum Einsatz kommen. Die sind ja beim Radfahren in Münster schlicht unterfordert. Also machten wir uns in aller Herrgottsfrühe von dannen. Weiterlesen

Basel

Galerie

Diese Galerie enthält 6 Fotos.

Wenn man schon in Weil am Rhein ist, kann man für 2,80 € per Bus in wenigen Minuten nach Basel fahren. Dort hat man die Möglichkeit, die teuerste Bratwurst der Welt (6 €) zu essen und sich eines der vielen Museen … Weiterlesen

Mit dem Seekajak durch die Ostseebodden

oder „Mein Leben als Galeerensklave“.

Wir hatten uns dann doch entschlossen, mit einer Gruppe Kajakfahrer einen Teil des Urlaubs paddelnderweise zu Verbringen. Ungeübt und ahnungslos, mit vielen wasserdichten Taschen ging es auf große Fahrt. Leider musste die große Kamera daheim bleiben – die Nähe zum Wasser war mir zu groß, so dass ich auf die alte Kompaktkamera setzte. Zudem ist eine greifbare Aufbewahrung etwas schwierig – die Hände sind ja stets mit dem Paddel besetzt und der Laderaum ist wasserdicht verschlossen.
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Durch Weinberge wandern

Zum Glück war der Sommer noch nicht ganz vorbei, als wir am Kaiserstuhl durch die Burgunder-Weinstöcke wanderten. Nach so vielen Weintrauben war aber schnell klar, was es am Abend zu trinken geben würde.

Public Viewing im eigentlichen Sinne

„Public Viewing“ ist Englisch und bedeutet „Leichenschau“.
Einer solchen durfte ich heute Vormittag beiwohnen.

Details werde ich hier nicht veröffentlichen, wer näheres wissen möchte, möge sich direkt an mich wenden.
Auch der Wikipedia-Eintrag ist recht nah an dem, was wir erlebten.

Nur soviel: Es ist alles ganz anders als im Fernsehen. Die echten Professor Börnes sind nicht so arrogant, arbeiten sehr effizient aber ruhig. Wir durften Fragen stellen, haben uns aber sehr zurück gehalten. Schön ist die Angelegenheit wirklich nicht, aber manchmal notwendig (und vorgeschrieben). Und mit dieser Einstellung kann man das auch recht gut verkraften. Täglich möchte ich das aber nicht erleben.

Fest ins Gehirn eingebrannt

Es gibt Situationen, die sind so einmalig, dass sie sich auf ewig im Gehirn festsetzen. Gleiches gilt auch Melodien. Besonders wirksam ist der Festsetzungsprozess durch stetes Wiederholen. Eine solche Melodie habe ich vor mehr als zehn Jahren an einem Abend viele viele Male hören dürfen und nun hab ich sie wiederentdeckt. Vielleicht erkennt ja der ein- oder andere Leser diesen Hit der Bergwelt wieder:
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Vom Münster runter …

Münster ist ein mehrdeutiger Begriff. Heute dreht es sich nicht um meine geschätzte Stadt Münster, sondern um die Domkirche zu Freiburg. Ich bin nämlich hochgestiefelt und hab runtergeguckt. Mama hat die Bilder übrigens direkt zuordnen können, herzliche Grüße an dieser Stelle!

ach ja, ich sollte auch noch die Bilder von der Spiegelreflex sichten … vielleicht später. Zunächst mal diese Bilder vom iPod. Endlich mal ein Standort, von dem sich der Tilt-Shift-Effekt richtig lohnt.