Mit dem Fahrrad geblitzt!

Entweder habe ich vorhin mit meinem Fahrrad die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten (unwahrscheinlich) oder ein Autofahrer auf der Fahrbahn neben mir hat großes Glück (wahrscheinlicher). Jedenfalls hat der rote Blitz der mobilen Geschwindigkeitskontrolle mich voll erfasst. Vermutlich wird auf dem Foto auch nur ein erschrockener JP auf dem Rad, aber nicht das zu schnell fahrende Auto zu sehen sein.

Sollbruchstelle

Mein gutes Fahrradschloß hat vor ein paar Wochen (während der sibirischen Temperaturen) nach vielen Jahren (mindestens zehn) den Dienst quittiert. Mein Übergangsschloß Marke „Supermarkt“ hat eine Sollbruchstelle.

Entweder sind das die ersten Verschleißerscheinungen oder ein ungekonnter Aufbruchsversuch. Ich hab‘s jedenfalls suspendiert und durch eine ordentliche Kette ersetzt. Leider übersteigt der Wert des Schlosses den der Leeze, aber ich investiere ja nicht in die Sicherheit meines Fahrrads sondern in die Sicherheit meiner Mobilität. Rede ich mir jetzt einfach mal ein.

Die tägliche Dosis Adrenalin

kreiselbeinachtZentral zu wohnen hat viele Vorteile. Einer ist mit Sicherheit die tägliche Dosis Adrenalin beim Durchfahren des Ludgerikreisels. Ich achte ja sogar schon auf die Kennzeichen der Autos. Nicht, damit ich sie im Falle eines Unfalls zur Rechenschaft ziehen kann, sondern um Münsteraner von Auswärtigen zu trennen. Ortsunkundige kommen zu Stoßzeiten noch weniger mit den Blechlawinen und den Leezen klar, die sich durch den Verkehrsknoten Nr. 1 quälen. Regen und Dunkelheit macht das ganze nicht besser. In Deutschland wird sowieso nicht mehr geblinkt und so muss ich auf meinem Fahrrad immer höllisch aufpassen, wenn ein PKW von der Innenspur wieder auf den äußeren Ring schert. Von Schulterblicken hält man nach Abschluss der Fahrprüfung auch nichts mehr. So ist es wohl nur diversen Schutzengeln, dem heiligen Liudger und der Reaktionsgabe der meisten Fahrradfahrer geschuldet, dass sich die Zahl der Unfallopfer dort in Grenzen hält.

Fahrradstadt Münster

Ein netter Bericht über Radfahren in Münster bei tagesschau.de.
Nur eines stimmt nicht. Nicht alle Einbahnstraßen sind für Radfahrer freigegeben. Ich musste schon mal zahlen, als ich gegen die Richtung durch die Jüdefelder fuhr. Zum Glück warnte mich die nette Kommissarin, daß sie auch am nächsten Tag dort stünde und das am Ende der Straße ihr Kollege wartete. Weil Nikolaus war, brauchte ich auch nur 10 anstelle von 15 € bezahlen.