Sommer macht Pause – Kinozeit?

Im Sommer, also im richtigen Sommer geh ich doch nicht ins Kino. Da es aber grade alles andere als Sommer ist, bietet sich ein Blick ins Kinoprogramm an.

Auf Interesse stoßen:

1. Ice Age III. Nicht wegen der Story, sondern weil der auch in 3D-Projektion gezeigt wird.
2. Harry Potter VI. Am liebsten auf Englisch. Aber das kann ich ja auch auf DVD nachholen.
3. Brüno. Wenn der so lustig ist wie Borat, dann gerne! Auch hier am liebsten im Original.
4. Illuminati. Könnte man sich auch ansehen. Muss aber nicht.
5. Vorschläge?

Kino vs. Planetarium

Sowohl bei Star Trek als auch im Planetarium im Naturkundemuseum Münster werden tolle Weltraumbilder gezeigt. Aber kann man das vergleichen?
Ein populärwissenschaftlicher Vortrag über die Himmelsscheibe von Nebra für 2,10€ ist eine feine Sache und man kann sich da prima mit den Informationen und von der tollen Technik berieseln lassen. Aber sind wir mal ehrlich; Kino ist die bessere Unterhaltung. Und die Dame vom Museum fände es mit Sicherheit äußerst befremdlich, äße ich Nachos mit Chilisoße beim Betrachten der Sternenprojektion.

Achja: Star Trek kann ich wirklich empfehlen – auch wenn man nicht all zuviel damit am Hut hat. Die Charaktere nehmen sich ausgezeichnet selbst auf die Schippe und langweilig ist der Film an keiner Stelle.

Der fremde Sohn

Es gibt Filme, die muss man nicht im Kino sehen. Der fremde Sohn mit Angelina Jolie und Hohn Malkovich könnte fast in diese Kategorie fallen. Das liegt zum einen daran, dass die Vorberichterstattung dieser Verfilmung einer wahren Geschichte die Handlung in wenigen Worten zusammenfasste, zum anderen an der stereotypen Darstellung der Nervenklinik und des Psychipathen in Aktion.
Zum Glück rettet das Flair der Zwanziger Jahre den Filmgenuss. Und Kinobesuche lohnen such ja irgendwie immer.

Zehn Meilen in der Stunde

Ralf hat mich auf einen hervorragenden Film aufmerksam gemacht. Das Beste daran: Man darf ihn sich kostenlos (gegen simple Registrierung) herunterladen.

Die Handlung von 10 MPH ist so simpel wie spannend: Zwei Jungs kündigen ihren Bürojob, um mit einem Segway von Seattle nach Boston zu fahren (Für alle, die EhKa-ElKa für eine islamistische Terrorgruppe halten: „Von links nach rechts durch Amerika“).
Das dauert auf diesem batteriebetriebenen Personal-Transporter natürlich seine Zeit. Zwischendurch treffen sie immer wieder auf diverse Menschen entlang des Weges, die für kurze Zeit Freunde der Truppe werden.
Der Film inspiriert, etwas verrücktes zu tun, ich muss mir auch mal was überlegen.

Mehr Info hier: 10mph.com

Epilepsiewarnung

Eine solche Warnung fehlt leider vor „Das Bourne Ultimatum“. Der Film ist extrem schnell geschnitten, aber auch extrem gut. Selten gab es einen so spannenden dritten Teil einer Filmreihe. Endlich sind alle Rätsel um Jason Bourne gelöst. Naja, bevor Matt Damon arbeitslos wird, schneiden sich die Hollywoodregisseure und Autoren noch die Story für Teil vier aus den Rippen.

Ein Trash-Abend

Es gibt Filme, da wundert man sich, wie die in den Handel gekommen sind. Der eingebaute Kopierschutz ist hier nicht nur der Preis unter der Rohlinggrenze, sondern auch die Qualität.
„The Dark Area“ sahen Jens und ich uns gestern zunächst an. Fünf Schüler aus Moers suchen im Wald Schlangen (!). Und sterben nach und nach. Mörder und Polizisten und Statisten werden von den Eltern gespielt. Was haben wir gelacht.

Um dem Abend die Krone aufzusetzen, griff Jens nochmal ganz tief ins DVD Regal. „Killerinsect“. Zecken mutieren, weil sie im amerikanischen Wald die steroiden Düngemittel der Mariuhanabauern abbekommen haben und gehen auf eine Gruppe Schüler los. Sehr ekelhaft.
Kulinarischer Trash war das Herforder Weihnachtsbier.

In diesem Sinne frohe Festtage.

königliches Casino

Kennt Ihr die wahnsinnig spannenden Poker-Übertragungen z.B. auf Eurosport? Gestern im Kinosessel kam ich mir eine Zeit lang so vor, als ich den neuen James Bond „Casino Royal“ sah. Allen Vorurteilen Daniel Craig gegenüber zum trotz war ich mit der Vorstellung sehr zufrieden. Kaltschnäuzig und lässig ist der „neue“. Und leiden muss er. Ich will ja nicht zuviel verraten, aber ein Stuhl ohne Sitzfläche und ein Tau mit Knoten am Ende machen fiese Schmerzen.
Ansonsten liefen einige Sachen atypisch. Keine Frauenkonturen im berühmten Vorspann, kein Q. Kein „geschüttelt, nicht gerührt“. Kein Ende mit – Halt! Das verrate ich nicht.
Achja noch ein Memo an mich selbst: Nicht 0,75l Cola trinken. Im Kino gab es zum Glück eine Pause, aber so richtig müde wurde ich den ganzen Abend nicht.

Ein Sommermärchen II

Sowohl Jens und Benjamin als auch ich sind gestern (zwar in verschiedenen) im Kino gewesen und begeistert. Sönke Wortmanns Insiderdokumentation über unsere Elf bei der WM überzeugte uns mit schönen O-Tönen, ergreifenden Szenen und der noch längst nicht vergessenen Stimmung, die wir alle genossen haben. Man sollte den Film gesehen haben, vielleicht auch gerade weil das Fußballspiel nicht im Mittelpunkt steht.

Elementarteilchen

Vorgestern lies ich mich im Kinosessel nieder, um zu sehen, was Oskar Roehler aus Michel Houllebecq’s Werk „Elementarteilchen“ machte. Es tut mir leid zu sagen, dass man die Handlung nicht wiedergeben kann – im eigentlichen Sinne passiert nicht viel. Die schauspielerische Leistung überzeugte mich allerdings. Guckts Euch an, wenn ihr die Gelegenheit habt.