Projekt 52: Licht.

img_1223

Licht zu setzen ist die größte Kunst beim Fotografieren. Der Blitz – schlimmstenfalls der eingebaute Hilfsblitz – macht oft mehr kaputt als dass er leuchtet. Also Freunde der Nacht: Ruhige Hände oder gute Beleuchtung. Diese Kronkorken aus meiner Sammlung sind mit dem Display meines iPods beleuchtet worden. Dieser liefert Licht mit einer tollen Temperatur.

Hauptsache nackt.

dsc00206

Wenn so ein berühmter Fotograf ausgestellt wird, muss man ja einfach gucken gehen. Aber jetzt mal im Ernst; Helmut Newton macht wahrscheinlich tolle Modefotos. Aber die ausgestellten Kunstwerke haben mich jetzt nicht vom Hocker gerissen.
Wie so oft ist das spannendste der Museumsshop gewesen.

Display-Beleuchtung

img_1120
Ich hab mich mal wieder mit dem Thema Licht beschäftigt. Besser als das Fernsehprogramm ist Basteln mit der Kamera in den meisten Fällen.
Inspiriert durch bereits genanntes weblog habe ich meinen iPod als einzige Lichtquelle bei einer Langzeitbelichtung genutzt. Ich habe das sehr hell eingestellte Display während der 15″ Verschlusszeit schön über die Oberfläche der Flasche geschwenkt. Dass mein Arm dabei im Bild war, hat der Bildsensor in der Dunkelheit nicht wahrgenommen. Bei ISO 100 kam da dieses düstere Bild bei rum. Die Werbung für eine Biermarke bitte ich zu verzeihen; ich hatte grade nichts fotogeneres zur Hand und so freut man sich vielleicht schon am Montag auf das Wochenende.

Ach ja: diejenigen, die es mit ihrem iPod (touch!) oder iPhone nachbauen möchten, mögen bedenken, dass man auf reflektierenden Oberflächen wie dem Glas hier, durchaus den Homebildschirm sehen kann. Daher habe ich ein ganz weißes Bild eingestellt.

Bücherwurm – Bücherlurch

Taschenlurch im Lehrbuch

Mein Bücherwurm ist ein Taschenlurch. Wenn man eine Kamera noch nicht lange hat, lässt man sich gerne von solchen Kleinigkeiten ablenken.

Das schöne am RAW-Format ist, dass man nachträglich noch viele Entscheidungen treffen kann, die man mit .jpg-Bildern voher treffen muss – Insbesondere auch die Farbe des Bildes.

Man sollte  viel mehr schwarz-weiß fotografieren. Die Welt um uns herum blinkt und strahlt grell genug. Es soll ja auch Leute geben, die behaupten, der Kamerasensor nehme ohnehin nur hell und dunkel auf; den Rest dichte der Prozessor dem Bild an.