Räuber und Banditen

Dir auf www.wgblog.de veröffentlichten Texte und Bilder gehören mir (falls nicht anders gekennzeichnet).

Und auch wenn man technisch in der Lage ist, über den rss-Feed dieser Seite meine Texte in seine eigene Homepage einzubauen, dann bedeutet das noch lange nicht, dass ich als Autor das toll finde. Falls also meine Texte woanders auftauchen, hab ich im Regelfall nicht zugestimmt.

Per Twitter in die Presse

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Eine kurze Reiseempfehlung für einen Twitter-Trip der Wochenzeitung „Der Freitag“ durch Köln und schon steh ich in der überregionalen Presse. Die Welt wird immer mehr zum Dorf.
Gibt es neben „Klein-Bloggersdorf“ auch schon einen analogen Ausdruck für Twitter? Tweetenhausen schlage ich vor. Ob ich mir das schützen lassen sollte?

Traffic-Diebe

Ich freu mich ja, wenn andere Menschen auf meine Internetseite verlinken. Falls aber Leute einfach ungefragt MEINE FOTOS stehlen und auf einer unsäglich peinlichen Freunde-Kennenlern-Community in die Gästebücher stellen und sich achso liebe Grüße mit meiner Winterlandschaft schicken, dann ist es irgendwann gut. Zum Glück hatten die auf dieser Homepage, die ich bewusst nicht verlinke, eine Kontaktadresse für Urheberrechtsverletzungen. Kommt wohl öfter vor.
Die haben aber ganz schön schnell reagiert, dabei hatte ich das Wort „Abmahnung“ noch gar nicht ausgesprochen. Ich werde jedenfalls die Server-Logfiles weiter beobachten.

Ich lass ja meine Bilder gerne nutzen, möchte aber doch gefragt werden.

Diese Homepage bestand auf den ersten Blick nur aus Gästebüchern der User mit zigtausend Einträgen, teils peinlicher, teils fast pornografischer Natur. Da hat kaum ein Nutzer die Rechte an dem Material, dass er dort einstellt. Neben jedem Eintrag war dann ein kleines Icon des Nutzers zu sehen und ein Alter/Geschlechts-Kürzel. Gefühlte 70% der Nutzer waren augenscheinlich Ignoranten und denken mit Sicherheit, dass ganze sei eine angesagte Community wie StudiVZ, Facebook & Co. (Nein, dass war definitiv nicht cool). Wie gesagt, äußerst peinlich diese Homepage. Vielleicht sollten da ein paar Leute mal einen Internetführerschein machen. Das sind höchstwahrscheinlich diejenigen, die auch spam beantworten.


Doodle Erweiterung

Eine Doodle– Umfrage zur Terminfindung ist ja heute keine Seltenheit mehr. Häufig ist der langwierigste Tagesordnungspunkt eines Treffens die Suche nach einem neuen Termin gewesen, jetzt wird diese Pflicht „outgesourced“. Meine Idee für die Betreiber dieses Services: Vernetzung mehrer paralleler Umfragen. Schließlich hängt die Terminwahl A oft von Ausgang der Terminwahl B ab, wie ich gerade feststellen konnte.

Auf einen Schlag steinreich!

Gestern hatte ich noch davon gesprochen, heute hatte ich eine Mail im Spam-Ordner, die genau diese Masche versucht. Allerdings kam meine Nigeria-Connection wohl aus Zimbabwe.

Für diejenigen, denen diese Art von Spam unbekannt ist, hier mal der Text:

(URGENT & CONFIDENTIAL)
Attn,

You may be surprised to receive this strange letter from me. I am Mrs. Monica Themba, the wife of Mr. Godwin Themba of Zimbabwe. I got your address in my desperate search to get someone overseas to assist my family. My husband was among the rich black farmers in Zimbabwe who were murdered in cold blood by the agent of the ruling government of president Robert Mugabe because my husband was against the method adopted by the government on new land reform act that wholly affected the white farmers in Zimbabwe. Before the Invasion, my husband took me to South Africa as if he foresaw the looming danger in Zimbabwe and deposited US (US$22.5m} Twenty Two Million Five Hundred Thousand, United States Dollars) with a security and financial company in South Africa. This money was for buying farmlands in Lesotho, Swaziland, and also Machinery for the farm.

Heads of government from western world, especially Britain and the U.S.A, have voiced their condemnation against Mugabe’s new land reform act. It is against this background that my family has mandated me to seek assistance to transfer this money to a foreign account for investment purposes. Presently, I am residing in South Africa as an asylum seeker. However, I cannot invest this money here in South Africa because of economic and political instability all over Africa and with the financial laws of South Africa, as an asylum seeker, I have no right to own or open a bank account in my name here in South Africa. From the above, you can understand that my entire life and family’s Future depends on this money. I shall be grateful if you can assist me transfer this money out of South Africa into your company or personal account for investment purposes as my next of kin and my late husband’s business partner. Please note that this transaction is 100% risk
free, and for your effort, I am prepared to offer you 20% of the total sum. […]

Klingt doch vielversprechend. Wer mag, kann die Emailadressen bei mir erfragen und sein Glück versuchen…