Tschüss Münster

Ortsausgangsschild
In den letzten Wochen habe ich wohl genug Bahnkilometer für den Rest meines Lebens zurückgelegt. Nun werde ich meinen Wohnsitz in die größte Stadt Nordrhein-Westfalens legen und mich als Exil-Westfale in Köln versuchen.
Danke Münster und viele Grüße an die vielen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte. Es war schön hier und mit euch!

Mandarinente am Kanal

Mandarinente
Wo dieses Mandarinenten-Weibchen ausgebüxt ist, ließe sich wahrscheinlich durch den Ring am Fuß feststellen. Klar ist nur, dass diese Art nicht zu den am Dortmund-Ems-Kanal heimischen Wasservögeln gehört.
Enten unter sich

Die „normalen“ Stockenten ließen sie auch gar nicht mitspielen. Wie gemein!

 

(PS: Auf dem Ring kann man in der Vergrößerung eine Zahl, vermutlich „33“ erkennen.)

Abseilaktion am Kanal – Robin Wood blockiert Atomtransport

Der Hubschrauber kreiste und kreiste, ich las bei der Münsterschen Zeitung, was los ist – Aktivisten von Robin Wood hatten sich an der Kanalbrücke hier in der Nähe abgeseilt. Also los, ein Foto machen:



Genug Polizeikräfte sind ja mittlerweile da,
aber solange die Dame und der Herr noch von oben mit Döner (Salattasche?) beliefert werden, ist die Stimmung auch dem gemütlichen Feiertagstreiben am Kanal angepasst: friedlich.
Der Kahn mit dem strahlenden Material hat am Ufer festgemacht und wird nicht gerade wie ein Castor bewacht. Die Schwimmer im Kanal stört das auch wenig.

Nachtrag: Wie immer bei solchen Ereignissen eine gute Zusammenfassung im Münster-Tagebuch

Briefe an Gott

Ich hab hier in der Gegend (am Prozessionsweg) einen Briefkasten für Briefe an Gott entdeckt. Was es nicht alles gibt:

Jede(r) kann hier Briefe an Gott einwerfen.

Dieser Briefkasten ist von Menschenhand nicht zu öffnen.

Der Inhalt verbleibt auf Dauer darin geheim und ist nur dem Absender
unde dem Empfänger bekannt.

Die Entwicklung eines Dialoges ist möglich.

Der Briefkasten verbleibt an dieser Stelle

Leerungszeiten: Augenblicklich

Doofe Nazis sind doof …

… und in Münster unerwünscht, wie 4999 Demonstranten (und ich) deutlich gemacht haben. Vielen Dank an die lieben Nachbarn (einen im Besonderen), die die Gegendemonstranten logistisch unterstützt haben und auch zeigten, was sie von Faschisten halten.

Der Artikel bei Spiegel-Online fasst die Ereignisse recht gut zusammen.

Nachtrag: Monasterium hat nicht nur schon auf den Fehler im Spiegel-Artikel hingewiesen, sondern im Münster-Tagebuch ein gutes Paket zur Demo geschnürt.