Muss ich mein Fahrrad-Stecklicht tagsüber mitführen?

Ihr kennt das: Das Fahrrad ist ein altes Schätzchen, eigentlich okay, aber mit dem Licht ist das so eine Sache. Das Rücklicht ist beim Ausparken angeschlagen worden, die blanken Kupferdrähte zum Dynamo sind nicht mehr ganz so blank und der Versuch, einen alten Draht durch Reste vom Boxenkabel zu ersetzen war nicht so richtig erfolgreich. Man könnte jetzt für den dreifachen Werte der Leeze beim Fahrradschrauber einen Nabendynamo einbauen lassen – oder ein batteriebetriebenes Licht für vorne oder hinten oder vorne und hinten kaufen. Mehr Power und kein Werkstattaufenthalt – die Entscheidung war einfach.

Immer wieder kontrolliert die Polizei Fahrräder. Gerne am helligsten Tage, während Autos auf Schutzstreifen rasen oder parken oder beides nacheinander.

Bislang konnte die Polizei ein Bußgeld verlangen, wenn man bei Sonnenschein nicht in der Lage war, das Stecklicht vorzuweisen, weil man keine Lust hatte, das tagsüber mitzuführen.
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Kommt Zeit, kommt Rad.

Ich weiß gar nicht seit wann ich über den Kauf eines neuen Rades nachgedacht habe. Ich hab’s immer wieder durch die Optimierung und Wartung meiner geliebten Gazelle hinausgezögert. Weil ich aber inzwischen eine ansehnliche Zahl von Kilometern am Rhein entlang pendle und Trommelbremse, Kette und Zahnkränze ausgetauscht werden müssten, habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und ein neues Fahrrad gekauft.

Fährt sich wie von selbst. Ein Traum in matt-grau.

100 things to do before you die XII – einen Habmarathon laufen.

Hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt, dass ich 2016 mit dem Rad und der S-Bahn zum Kölnmarathon fahren würde, um die gut 21 Kilometer mitzulaufen, hätte ich das kaum glauben können. Aber inzwischen bin ich Kölner (zumindest auf dem Papier) und den Halbmarathon hab ich auch geschafft.

Im Gedränge der vielen Tausend Läufer*innen und vor allem durch das Publikum wird man gut mitgetragen, so dass die grundsätzlich langweilige Beschäftigung „Dauerlauf“ geradezu kurzweilig wird.

Anstrengend ist es natürlich auch und auf den letzten Kilometern merkt man, dass es keine Trainingsdistanz ist, aber hey, die Endorphine, der Applaus und die Gewissheit es zu können, entschädigen genug.  img_8887

Dänemark

Mal ein paar Tage am Meer durchschnaufen, Kopenhagen angucken und in der Ostsee planschen. Das war ganz gut.
10 Erkenntnisse:

1. Um von Ort zu Ort zu kommen, braucht man kein Navi.
2. Die dänischen Erdbeeren schmecken besser.
3. Delfinskelette Schweinswalsekelette sehen unappetitlich aus.
4. Kopenhagen ist die Fahrradstadt.
5. Ich kann jetzt beim Auto Öl nachfüllen.
6. Dänemark ist in Sachen bargeldloses Zahlen Jahre weiter als Deutschland. Man kann sogar Obst am Straßenrand mit dem Handy bezahlen.
7. Wenn die Mücken verschwinden, ist der Sommer vorbei.
8. Joggen bei Gegenwind ist doppelt anstrengend.
9. Man kann nur eine begrenzte Zeit nichts tun.
10. Kaltes Salzwasser hebt die Laune (äußerlich angewendet).

Ach ja, Fotos gibt es natürlich auch:
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Hamburg – vor Karneval geflüchtet

Letztes Wochenende, unmittelbar während der heißen Phase des rheinischen Karnevals, haben wir in Hamburg erfolgreich um Asyl gebeten. Einfach mal in der Stadt rumlaufen, Hafen gucken, Kaffee trinken und sich an Hamburg erfreuen. Das war schön, das könnte man wiederholen. Ein paar Bilder vom Bummel am Hafen und so:

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